Bürgermeisterwort Juli 2010
Liebe Bürgerinnen und Bürger!
Als Bürgermeister versicherte ich 2008, mich für alle Dörfer und Wohngebiete und damit alle Bürger einsetzen zu wollen. Das wurde in fast allen Sachfragen versucht und meistens gemeinsam erreicht. Trotzdem schallt der Ruf nach mehr Gleichheit durch die Gemeinde. Eine Gleichheit, die es (wie im Lexikon lesbar) seit Aristoteles immer nur relativ gibt, die nur weltanschaulich lösbar, nach rechtlich erhebliche oder rechtlich unerhebliche Abweichungen oder Unterscheidungen zu bewerten sei. Gleichbehandlung im Gemeinwesen Rehfelde ist immer kommunal ausgleichend, abwägend und verständnisvoll zu beurteilen, oder einige wollen gleicher als gleich sein. Im Zusammenhang mit dem Straßenkonzept wurde zum Beispiel gebeten, den gesamten Ort zu sehen, und nicht nur immer die Straße vor der eigenen Haustür zu betrachten. Deshalb auch die Festlegung in der Gemeindevertretung neben Ausbau und Instandsetzung von Straßen auch die notwendigen, größeren Reparaturen für die Zukunft zu planen. Bei den gegenwärtigen und zukünftigen Umleitungen sowie helfenden kleinen Maßnahmen sollten man nicht nur an die Kilometer Umweg sondern auch an den Staub in den Gärten der Anlieger denken. Nicht egoistisch rasen, sondern die Straßenverhältnisse sowie die Verkehrschilder beachten. Darauf sollten wir alle gemeinschaftlich Einfluss nehmen und erzieherisch einwirken. Zur Gleichbehandlung zählt auch zu verstehen, dass das Geld für Schule, Geld für alle Kinder ist. Gemeinsames Geld im Haushalt sind auch die Investitionen in der KITA Zinndorf von 60.0 T€, am Bahnübergang Garzauer Weg in Werder rund 150.0 T€, Ausbau Herrenseestraße von ca. 200.0 T€. Zu nennen die Straßenbeleuchtung mit uneffizienten, zur Zeit ungleichen Schaltzeiten in den OT, die Baumpflege und Baumpflanzungen, Rasenpflege, Unterhaltung der drei Kindergärten sowie des Hortes, die Friedhöfe sowie Rechtsanwaltskosten für die Bearbeitung des Antrages „Hähnchenmastanlage Werder“, finanzielle Unterstützung der Vereine, Heimatfeste, Jugend und Senioren und vieles mehr. Dazu zählt auch die Amts- und Kreisumlage zur Finanzierung der für alle Bürger notwendigen Dienste, so auch für den Brandschutz und unsere Feuerwehren.
Eigennutz und Egoismus hilft uns allen nicht. Bleiben wir bitte untereinander sachlich, tolerant und solidarisch. Gleiche unter Gleichen.
In diesem Sinne - Ihnen allen einen schönen Monat August und einen guten Urlaub.
Ihr Reiner Donath
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